ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Fassung vom 17.06.2018 

Martin Rohrmann Fotografie 
Otto-Wels-Straße 21
D-30451 Hannover 


I. Geltung 
1. Die nachfolgenden allgemeinen Liefer- und Geschäftsbedingungen (im folgenden AGB genannt) gelten für alle vom Fotografen Martin Rohrmann (nachfolgend Fotograf genannt) oder seiner Mitarbeiter durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen. 
2. Der Auftraggeber und der Fotograf erkennen und akzeptieren bei einer Auftragserteilung durch den Auftraggeber und Annahme des Auftrages durch den Fotografen, diese AGB verbindlich an. Die Auftragserteilung durch den Auftraggeber und die Annahmebestätigung des Auftrages durch Martin Rohrmann müssen schriftlich (postalisch oder Email) erfolgen. Sollte eine An- oder Teil- oder Vorabzahlung von dem Fotografen an den Auftraggeber gefordert worden sein, wird der Auftrag und nachfolgende Bedingungen erst nach rechtzeitigem Zahlungseingang dieser Zahlung verbindlich und rechtskräftig. Der Auftraggeber erklärt sich durch die Leistung einer An- oder Teilzahlung mit den nachfolgend aufgeführten Punkten verbindlich einverstanden.
3. Wenn der Auftraggeber den AGB widersprechen will, ist dieses schriftlich binnen drei Werktagen zu erklären. Abweichenden Geschäftsbedingungen des Auftraggebers wird hiermit widersprochen. Abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers erlangen keine Gültigkeit, es sei denn, dass der Fotograf diese schriftlich und explizit anerkennt. 
4. Die AGB gelten im Rahmen einer laufenden Geschäftsbeziehung auch ohne ausdrückliche Einbeziehung auch für alle zukünftigen Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen des Fotografen, sofern nicht ausdrücklich abweichende Regelungen getroffen werden.

II. Fotoproduktionen
1. Der Fotograf verpflichtet sich an dem schriftlich (postalisch oder Email) vereinbarten Datum, Zeit und Ort Fotoaufnahmen anzufertigen in der Art und Weise, wie es schriftlich vereinbart wurde. Der Fotograf verpflichtet sich nach bestem Wissen und gegebenen Möglichkeiten vor Ort sorgfältig und den Wünschen des Auftraggebers entsprechend zu arbeiten. 
2. Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Fotografen während des Auftrages zu unterstützen und Bedingungen zu schaffen, die eine sichere, ungehinderte und legale Durchführung der Fotoproduktion gewährleisten. 
3. Sollten Zugangsberechtigungen (bspw. für Firmengelände, Sicherheitsbereiche) oder Akkreditierungen oder Eintrittskarten (bspw. Messen oder Veranstaltungen) für die Durchführung des Fotoauftrages erforderlich sein, hat der Auftraggeber diese dem Fotografen rechtzeitig und unaufgefordert zu stellen. Ggfs. enstehende Kosten (bspw. Eintrittspreise, etc.) übernimmt der Auftraggeber.
4. Fotografien werden angerfertigt von ungehindert zugänglichen, frei begehbaren und sicheren Positionen, die keine Gefährdung oder Beeinträchtigung (hierzu zählt auch Höhenangst, Höhenschwindel) für den Fotografen darstellen. Es steht dem Fotografen jederzeit frei, Aufnahmepositionen abzulehnen, bspw. Leiterstufen, Gerüste, Kräne, Dächer, Rohbauten, Balkone oder ähnlich erhöhte Positionen. 
5. Sofern vereinbart wurde, dass der Auftraggeber anhand des unbearbeiteteten Bildmaterials (Vorschaubilder) eine bestimmte Anzahl an Bildnissen für eine Nachbearbeitung auswählt, ist diese Auswahl vorzunehmen und dem Fotografen schriftlich mitzuteilen (Nennung der Dateinamen) innerhalb von 10 Werktagen nach Bereitstellung des unbearbeiteten Bildmaterials (Vorschaubilder). Sollte innerhalb dieser 10 Werktage entsprechende Bildauswahl durch den Auftraggeber nicht erfolgt sein, besteht kein weiterer Anspruch auf Nachbearbeitung von Bildmaterial. In diesem Fall wird lediglich das unbearbeitete Bildmaterial ausgeliefert.

III. Überlassenes Bildmaterial (analog und digital) 
1. Die AGB gelten für jegliches dem Auftraggeber überlassenes Bildmaterial, gleich in welcher Schaffensstufe oder in welcher technischen Form sie vorliegen. Sie gelten insbesondere auch für elektronisches oder digital übermitteltes Bildmaterial.
2. Die Aufnahmen (wenn unbeschnitten) haben folgende Spezifikationen (sofern Auslieferung digital): Dateiformat: JPEG, Mindestbildgröße: 6000 x 4000 px (Pixel). 

3. Der Auftraggeber erkennt an, dass es sich bei dem vom Fotografen gelieferten Bildmaterial um urheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke i.S.v. § 2 Abs.1 Ziff.5 Urheberrechtsgesetz handelt. 

4. Sind dem Fotografen innerhalb von 14 Werktagen nach Ablieferung der Aufnahmen keine schriftlichen Mängelrügen zugegangen, gelten die Aufnahmen als vertragsgemäß und mängelfrei abgenommen.

IV. Nutzungsrechte 
1. Der Auftraggeber erwirbt die Nutzungsrecht für eine zeitlich unbegrenzte, medien- und plattformübergreifende Nutzung/Publikation.
2. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, die ihm eingeräumten Nutzungsrechte ganz oder teilweise auf Dritte, auch nicht auf andere Konzern- oder Tochterunternehmen, zu übertragen.
3. Eine Verwendung der Bilder in einem Kontext, der dem guten Ruf und dem Image des Fotografen abträglich ist, ist untersagt, ebenso wie die Verwendung der Bilder in einem Kontext, der den ursprünglichen Aufnahmekontext verzerrt oder dem ursprünglichen Aufnahmezweck nicht entspricht.
4. Der Fotograf darf das Bildmaterial medien- und plattformübergreifend zur Eigenwerbung und als Referenz verwenden/publizieren und kann (muss jedoch nicht) den Namen des Auftraggebers angeben. 
5. Die Einräumung der Nutzungsrechte steht unter der aufschiebenden Bedingung der vollständigen Bezahlung sämtlicher Zahlungsansprüche des Fotografen aus dem jeweiligen Vertragsverhältnis.

V. Urhebervermerk / Namensnennung 
1. Jegliche Nutzung, Wiedergabe, Veröffentlichung oder Weitergabe des Bildmaterials ist nur gestattet unter der Voraussetzung der Anbringung des vom Fotografen vorgegebenen Urhebervermerks in zweifelsfreier Zuordnung zum jeweiligen Bild. Dies gilt auch für die Veröffentlichung in sozialen Medien wie Twitter oder Facebook oder bei Einbindung der Fotos in Videos (bspw. YouTube). Der anzuzeigende Urhebervermerk lautet: „Foto: www.martinrohrmann.de“. Der Urhebervermerk ist leserlich und einwandfrei zuordenbar den publizierten Bildnissen beizufügen. Bei unterlassenem, unvollständigem, falsch platziertem oder nicht zuordnungsfähigem Urhebervermerk ist ein Aufschlag in Höhe von 100% auf das Nutzungshonorar zu zahlen, welches sich nach der jeweils aktuellen Bildhonorarübersicht der Mittelstandsgemeinschaft FotoMarketing (MFM) orientiert. Das Honorar versteht sich zuzüglich der jeweils gültigen Mehrwertsteuer.

VI. Haftung 
1. Martin Rohrmann oder seine Mitarbeiter/Angestellten übernehmen keine Haftung für die Verletzung von Rechten abgebildeter Personen, Gebäuden oder Objekte gleich welcher Art. Martin Rohrmann kann zu keinem Zeitpunkt - direkt oder indirekt – haftbar oder verantwortlich gemacht werden für eventuelle Schäden, Ansprüche oder Forderungen, die durch eine Nutzung oder Veröffentlichung der Bilder durch den Auftraggeber oder einer sonstigen Person entstehen. Dies gilt insbesonders unter dem Aspekt der Persönlichkeits-, Marken-, und Lizenzrechte.
2. Sollte der Fotograf aus unvorhersehbaren, nicht abwendbaren Ereignissen (wie Erkrankung, Unfall, Ausfall von Transportfahrzeugen, Streiks bei öffentlichen Verkehrsunternehmen, familiärer Todesfall) verhindert sein, muss er, sofern möglich, eine adäquate Ersatzperson zur Verfügung stellen, die in der Lage ist, o.g. Leistungen auszuführen. Der Fotograf muss den Auftraggeber schnellstmöglich über diese Situation informieren. Es steht dem Auftraggeber frei, die Ersatzperson im Zweifelsfall abzulehnen. Alternativ kann gemeinsam ein zweiter Termin vereinbart werden oder die Auftragserteilung zurückgezogen werden - geleistete An- oder Teilzahlungen an den Fotografen werden in diesem Fall zurückerstattet. In keinem Fall jedoch, kann der Auftraggeber Forderungen, Ansprüche oder Regressansprüche an den Fotografen stellen.
3. Der Fotograf verpflichtet sich, technisch einwandfreie, zuverlässige Ausstattung während des Auftrages zu nutzen und das entstandene Bildmaterial sicher zu verwahren und sofort zu sichern. Im Fall höherer Gewalt, auf die der Fotograf trotz äußerster Sorgfalt keinen Einfluss hat, wie Auftreten eines technischen Problems (Kameras oder Equipment) vor oder während der Durchführung des Auftrages, das die Erfüllung des Auftrages unmöglich macht, bzw. bei Zerstörung, Beschädigung oder Diebstahl des entstandenen Bildmaterials, braucht der Auftraggeber nicht zu zahlen, kann jedoch keine weiteren Forderungen, Ansprüche oder Regressansprüche an den Fotografen stellen - lediglich geleistete An- oder Teilzahlungen des Auftragebers an den Fotografen werden von dem Fotografen in diesem Fall zurückerstattet.
4. Der Fotograf haftet nicht für den Bestand und/oder die Möglichkeit einer erneuten Lieferung der Bildnisse/Bilddaten.

VII. Honorare
1. Das vereinbarte Fotografenhonorar entspricht den Angaben des schriftlichen Angebots, sofern keine andere Konditionen schriftlich (postalisch oder Email) festgelegt und durch den Fotografen und den Auftraggeber schriftlich bestätigt wurden. Ist kein Honorar vereinbart worden, bestimmt es sich nach der jeweils aktuellen Bildhonorarübersicht der Mittelstandsgemeinschaft Foto- Marketing (MFM). Das Honorar versteht sich zuzüglich der jeweils gültigen Mehrwertsteuer.
2. Das vereinbarte Honorar ist auch dann vollständig zu zahlen, wenn der Auftrag in einem kürzeren Zeitraum fertig gestellt wurde und/oder der Auftraggeber den Fotografen nicht den gesamten vereinbarten Zeitraum in Anspruch nimmt und/oder vereinbarte Leistungen und/oder Teilleistungen vom Auftraggeber nicht in Anspruch genommen wurden (hierzu zählt auch o.g. AGB Ziffer II, Punkt 5.). Das Honorar ist auch dann in voller Höhe zu zahlen, wenn das in Auftrag gegebene und gelieferte Bildmaterial nicht genutzt oder veröffentlicht wird. 
3. Sollte der Auftraggeber die Leistungen des Fotografen bei der Aufnahme der Bildnisse länger als vereinbart in Anspruch nehmen, so beträgt der zusätzlich zu dem vereinbarten Gesamthonorar berechnete Preis 65,00 Euro je 30 Minuten (zzgl. 19% MwSt) beziehungsweise wie zuvor vereinbart. 
4. Das Gesamthonorar ist innerhalb von 7 Werktagen ab Rechnungsstellung auf das Konto des Fotografen zu zahlen. 
5. Nach Ermessen kann der Fotograf Vorab- oder Teilzahlungen vor der Auftragsdurchführung fordern. In diesem Fall ist der Fotograf erst nach Eingang dieser Vorab/Teilzahlung zur Durchführung des Auftrages verpflichtet - bei einer Nichtzahlung dieser Vorab/Teilzahlung bis zu 7 Tage vor Auftragsbeginn (Zahlungseingang) besteht kein Anspruch seitens des Auftraggebers auf Auftragserfüllung und Auftragsdurchführung durch den Fotografen. Der Auftrag ist in diesem Fall nichtig.
6. Mit dem vereinbarten Honorar wird die einmalige Nutzung des Bildmaterials zu dem vereinbarten Zweck gemäß Ziff. IV abgegolten.
7. Eine Aufrechnung oder die Ausübung des Zurückbehaltungsrechts ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen des Auftraggebers zulässig. Zulässig ist außerdem die Aufrechnung mit bestrittenen aber entscheidungsreifen Gegenforderungen.

VIII. Ausfallhonorar des Fotografen 
1. Sollte der Auftrag vom Auftraggeber zurückgezogen werden, bzw. der Auftrag, bzw. der Auftragstermin gleich welcher Gründe (auch bei höherer Gewalt) ausfallen oder nicht zustande kommen, ist der Auftraggeber verpflichtet, ein Ausfallhonorar von 50 % des vereinbarten Gesamthonorars zu zahlen - bzw. ein Ausfallhonorar von 90 % des vereinbarten Gesamthonorars, wenn der Auftrag am Vortag des vereinbarten Termins oder am Auftragstermin selbst abgesagt wird. Das Ausfallhonorar ist durch den Auftraggeber an den Fotografen zu zahlen, unabhängig davon, ob dem Fotografen Kosten, bzw. finanzielle Ausfälle oder Schäden entstanden sind. Unter diese Regelung fallen auch kurzfristige Termin-, Zeit-, und Ortsänderungen seitens des Auftraggebers (sofern diese nicht vom Fotografen im Vorfeld schriftlich bestätigt wurden). 
2. Geleistete An- oder Teilzahlungen werden nicht zurückerstattet, wenn der Auftraggeber den Auftrag zurückzieht oder der Auftrag am vereinbarten Auftragstermin seitens des Auftraggebers nicht zustande kommt.

IX. Allgemeines
1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland als vereinbart, und zwar auch bei Leistungserbringen/Lieferungen im/ins Ausland.
2. Nebenabreden zum Vertrag oder zu diesen AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
3. Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. Die Parteien verpflichten sich, die ungültige Bestimmung durch eine sinnentsprechende wirksame Bestimmung zu ersetzen, die der angestrebten Regelung wirtschaftlich und juristisch am nächsten kommt
4. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, wenn der Auftraggeber Vollkaufmann ist, der Wohnsitz des Fotografen.





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